SEXUALTHERAPIE
Sexualtherapie bietet Ihnen einen Raum, um sich mit Themen rund um Sexualität, Intimität und Beziehung auseinanderzusetzen. Viele Menschen erleben in diesem Bereich Unsicherheiten, Fragen oder wiederkehrende Schwierigkeiten.
Vielleicht spüren Sie, dass sich etwas in der Beziehung zu sich selbst, Ihrem Körper oder zu anderen Menschen verändern darf.
Ich begleite Sie dabei, einen achtsamen und wohlwollenden Zugang zu Ihrer eigenen Sexualität, ihrem Körper sowie zu Ihren Bedürfnissen, Sehnsüchten und Grenzen zu entwickeln. Sexualtherapie kann Sie dabei unterstützen, Ihren Körper mit mehr Präsenz wahrzunehmen und zu bewohnen – sodass Lust, Intimität und Lebendigkeit Schritt für Schritt (wieder) erfahrbar werden.
Mögliche Anliegen in der Sexualtherapie sind:
Unzufriedenheit mit Ihrer aktuellen sexuellen Situation (z. B. zu viel, zu wenig, Langeweile)
Unsicherheiten, Ängste oder Scham im Zusammenhang mit Ihrer Sexualität
Schwierigkeiten mit Erregung (z. B. Lustlosigkeit oder ausbleibende Lubrikation)
Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erleben
Verspannungen, Verkrampfungen oder Schmerzen beim Sex (z. B. Vaginismus)
Herausforderungen, eigene Grenzen wahrzunehmen oder zu wahren
Schwierigkeiten, über Sexualität zu sprechen
Belastungen in emotionalen und zwischenmenschlichen Aspekten von Sexualität
Schwierigkeiten in der Sexualität nach Grenzverletzung, Trauma oder Gewalterfahrung (weitere Informationen zu Folgen bei Grenzverletzung finden Sie im folgenden)
Das Gefühl, vom eigenen Körper, von Lust oder Sinnlichkeit abgeschnitten zu sein
Der Wunsch, eine erfüllende Sexualität zu entwickeln
Sexualität ist mehr als das reine Funktionieren körperlicher Abläufe. In den Sitzungen beziehen wir Ihr Erleben von Stress, Ihr Nervensystem, Ihre Entwicklungsgeschichte, Ihre Beziehung(en), Ihre Gedanken sowie erlernte Vorstellungen über Sexualität mit ein.
TRAUMA (-INTEGRIEREND)
Als psychologische Psychotherapeutin arbeite ich mit einem besonderen Schwerpunkt auf Sexualität im Zusammenhang mit Traumatisierung, Gewalterfahrungen oder Grenzüberschreitungen. In meinen sexualtherapeutischen Sitzungen arbeite ich traumaintegrierend, nervensystemorientiert und bindungsbewusst.
Mögliche Folgen von Grenzverletzungen können sein:
Sich aufdrängende Erinnerungen an belastende Erfahrungen
Gefühle von Angst, Ohnmacht, Ekel, Wut, Scham oder Schuld
Emotionale Taubheit oder ein Gefühl von innerer Abgeschnittenheit
Dissoziation (z. B. Erstarrung, Wegdriften, Erinnerungslücken)
Erhöhte Reizbarkeit oder Schreckhaftigkeit
Schlafstörungen und Albträume
Körperliche Verspannungen oder Schmerzen
Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen
Probleme, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen oder auszudrücken
Vermeidung bestimmter Situationen oder Kontakte
Trauma zeigt sich nicht nur in dem, was erlebt wurde, sondern auch darin, wie sehr der Körper weiterhin im Schutz verweilt. Wurde er durch Stress, Grenzverletzungen oder Überforderung geprägt, kann es schwerfallen, Beziehung, Intimität und Sexualität als sicher und erfüllend zu erleben.